Zum Hauptinhalt springen
Thema: Dons Umbaupläne des eRetro Star (13757-mal gelesen) - Abgeleitet von China Böller Nova Mot...
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 30
Hi Leute,

ich habe mir vor wenigen Tage einen gebrauchten eRetro Star von Nova Motors gekauft. Weil ich sehr daran interessiert bin diesen auf einen herausnehmbaren Lion Akku umzurüsten, habe ich mit großer Begeisterung diesen und natürlich auch den allseits bekannten Chinaböller Thread (China Böller Nova Motors Elektroroller eRetro Star) durchgelesen. Ich habe eine Menge gelernt und bedanke mich für die Infos, Bilder und Erfahrungen herzlichst!  :icon_fred_love_you:

Nichtsdestotrotz habe ich noch ein paar Fragen offen, die ich hoffe hier gemeinsam beantworten zu können:

1. Frage: Ich suche nach einem 60V 25AH 17S Li-ion Akku. Hat jemand einen Geheimtipp?
Hintergrund: Ich hätte ja echt gerne den 60V 25AH 17S Li-ion Akku von tzipower gekauft. Dieser ist leider nicht mehr verfügbar, habe auch den Kundenservice angeschrieben und dieser Akku kommt scheinbar auch gar nicht mehr ins Haus. Ich habe hier gelernt, dass man am besten eine 17S Lion Batterie besorgen sollte, damit man mehr vom Akku hat. Ansonsten hat man ungenutzte Kapazität durch den Controller, der auf 16S getrimmt ist. Auf meiner Suche nach einem 17S Akku komme ich leider nicht sehr weit; Ich scheine weit und breit nichts finden zu können (abgesehen von aliexpress).

2. Frage: Sollte ich keinen 17S Akku finden können, sehe ich mich gezwungen auf den 60V 25AH Li-ion Akku zurückgreifen zu müssen (sobald dieser wieder verfügbar ist) oder aber von diesem Anbieter (direkt verfügbar). Blöd gefragt... aber was haltet ihr von der Entscheidung? Preistechnisch größere Unterschiede, sind die berechtigt?

3. Frage: Wie kann ich mir den Anschluss von Akku zum Motor vorstellen und was gibt es da zu beachten?
Hintergrund: Wie Eingangs erwähnt, möchte ich den Akku herausnehmen können (eben genannter Akku von tzipower wäre mit seinem Henkel perfekt dafür gewesen), um diesen zuhause zu laden. Jedoch bin ich kein versierter Schrauber (allerdings sehr wohl ein Macher!) und bin mir nicht ganz sicher, wie die Schnittstelle zwischen Akku und Motor aussieht bzw. aussehen kann. (Wie) ist es möglich, eine einfache Steckverbindung zwischen den beiden Komponenten herzustellen? Was gibt es da zu beachten?

Über bauliche Maßnahmen wie einschneiden des Helmfachs oder Ähnliches bin ich mir bestens Bewusst (und freue mich über diese am meisten!  ;D ), habe dafür auch schon einige Ideen. Gerne dokumentiere und teile ich meinen Prozess mit euch!

Ich freue mich über eine Rückmeldung und wünsche euch einen guten Start in die Woche!
-Kendo

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 31
zu 1.:
entweder bei Ali Express zu einem niedrigen Preis aber hohes Risiko das Schrott geliefert wird und bei Garantie es zu Problemen kommt.

Oder schreib mal Fritz Demmer ( Kontaktdaten kannst Du leicht ergoogeln ) an ob er Dir einen Passenden Akku baut. Da passt sie Qualität auf jedenfall.

Zu 2.:
Willst Du die volle Akkukapazität nutzen musst Du den Controller am Roller umprogrammieren. Außerdem hast Du weniger Leistung als mit einem 17s Akku.

Zu 3.:
Die Spannung ist hier nicht das Gefährliche sondern der Strom.
-Leitungen mit ausreichendem Querschnitt verwenden.
-Sicherung, die nahe am Akku angebracht sein sollte, nicht vergessen.
-Steckverbindungen mit ausreichender Strombelastung wählen.
-Leitungen so verlegen das sie nicht an Metallteilen aufgescheuert werden können. Schutzschläuche sind prinzipiell zu empfehlen.
-Alle Anschlüsse mit passenden Werkzeug konfektionieren. Übergangswiderstände haben hier, wegen den hohen Strömen, sehr negative Eigenschaften.
bei 25 A Strom bedingt ein Übergangswiderstand von 0,1 Ohm schon eine Verlustleistung von 62,5 W!

Edit: Emal Adresse nach bedenken von @jorin entfernt.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 32
Hi Mombi,

besten Dank für deine Antwort! Schade, dass ich darüber gar nicht über eine Mail informiert worden bin, habe sie leider erst jetzt nach Wochen lesen können.

Jedenfalls bin ich in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen und habe meinen Umbau mit Hilfe der bisherigen Informationen und ein bisschen Recherche fertiggestellt. Und der Roller fährt auch noch!  ;D

Letzten Endes habe ich mich für diesen Lithium-Ionen Akku 60V 25Ah entschieden. AliExpress war mir dann doch etwas zu sketchy...
Doch zuerst müssen die alten Batterien weichen. Wenn man weiß wie, ists gar nicht so schwer. Man muss nur die ganze hintere Abdeckung abnehmen, um auch an die oben gelagerten 2 Batterien dran zukommen.

Weil meine auserwählte Batterie leider einen ticken zu hoch ist, lässt sich der Helmfach-Kasten nicht ganz aufsetzen. Problem ist einfach gelöst: Einfach mit der Stichsäge frei schneiden.
Bei der Batterie ist praktischerweise auch direkt ein Anderson-Stecker (samt Sicherung) als Gegenstück mitgeliefert worden. Diesen kann man kinderleicht an den vorhandenen Kabeln des Rollers festmachen. In meinem Fall habe ich diese gelötet. Das hat den Kauf für mich auch attraktiver gemacht.
Wie man aber anhand des Bildes sehen kann, ragt die Batterie nur ein wenig hinein. Diese bequem rauszunehmen ist nicht, also habe ich mir eine Filztasche genäht. Ich find die ist ziemlich gut geworden. Mit der Tasche kann ich den Akku ganz einfach rein und rausnehmen. Um Verschleis zu vermeiden, habe ich noch die Kanten des Helmfach-Kastens abgeschliffen.
Fits like a glove! Am Boden der Tasche habe ich noch ein dickes Stück Polster, worin der Akku geliefert worden ist, als kleiner Schutz gegen Vibrationen zugeschnitten und eingelegt. Daher ragt der Akku jetzt noch ein Stückweit mehr heraus, als vorher.

Durch den Ausschnitt im Helmfach-Kasten ist die Batterie eigentlich ganz gut fixiert, war mir aber nicht genug. Daher habe ich noch ein paar Flachwinkel besorgt, die als Schiene und Fixierung dienen sollen.
Die halten den Akku sehr gut in Position, ohne unnötig Kraft auf ihn auszuwirken. Am liebsten würde ich noch irgendeinen Mechanismus einbauen, der mit Kraft von oben den Akku nach unten drückt bzw. sichert (habt ihr vielleicht Ideen?). Mag vielleicht aber auch nicht notwendig sein, wenn man das Gewicht des Akkus bedenkt.

Und das wars im Grunde! Der Roller läuft noch einwandfrei und ich kann bisher keine großartigen Mängel feststellen. Der Umbau hat mir viel Spaß und Freude bereitet, es war ein spaßiges Projekt!

Den Controller umzuprogrammieren habe ich mir noch gespart. Ich wüsste aber auch noch nicht ganz, wie das funktioniert. Gibts dazu einen Link/Anleitung? Muss ich mich mal schlau machen, das Geld für den Akku soll nicht umsonst gewesen sein bzw. vollständig ausgeschöpft werden können!  ;D

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 33
Spannendes Projekt!
Ich habe so ein Fahrzeug nicht, aber bist du ihn jetzt schon gefahren mit dem neuen Akku?
Vom Gefühl her, würde ich versuchen den Akku dauerhaft vor Vibrationen zu entkoppeln - evtl kleine Gummimatte runter? (Außer die gelieferte Polstersache ist dauerbeständig)
Und um vertikale Bewegungen zu vermeiden ... Evtl ein theraband am Boden einfädeln (das sind diese breiten Fitness Bänder, die elastisch sind) , dass man unter Spannung über den Akku ziehen kann? Das würde den Akku beständig auf den Boden ziehen, aber gewisse Bewegung zulassen.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 34
Ja, ich bin schon mit dem Roller gefahren, soweit auch ohne Probleme. Hoffentlich bleibt das auch so!

Eine Gumimatte ist auch eine gute Idee, werde ich in Betracht ziehen. Das Polster wird für den Anfang reichen, es befindet sich am Boden der Tasche unterm Akku. Dadurch, dass es permanent der last des Akkus ausgesetzt ist, geht womöglich der Dämpfungs-Effekt verloren. Da ist etwas elastischeres wie eine Gumimatte schon sinnvoller. Muss ich mal schauen, wo ich sowas kostengünstig herkriege.

Mit einem Gummiband von oben habe ich auch schon überlegt, aber ich stelle die Praktikabilität in Frage: Das Loch für den Akku ist ziemlich pass genau und passt nur gerade so rein, soll heißen, dass seitlich nicht viel Platz für ein Band über bleibt. Außerdem müsste ich dann mit einer Hand den Akku reinheben, mit der anderen das Band aus dem Weg halten und rumfriemeln, sodass es auch ordentlich draufliegt. Das waren bisher nur meine Gedanken, weswegen ich es noch nicht sofort gemacht habe, aber das müsste man mal in der Praxis testen.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 35
Update: Der Roller fährt sich noch einwandfrei. Nur ist seit gestern ganz plötzlich das Tacho sowie der Kilometerzähler einfach tot... werde ich mir über die Feiertage mal genauer anschauen, habe ehrlich gesagt keine Erklärung dafür, wie das so plötzlich passieren konnte. Ich hoffe mal auf einen gelockerten Kontakt des Steckers

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 36
Hast Du einen Analogen Tacho mit Zeiger?

mein Retrostar mit Analogem Tacho hat noch eine klassische Tachowelle und Antriebsschnecke am Vorderrad.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 37
Yep, genau. Tachowelle mit Schnecke und analogem Tacho. Wenn der Kilometerzähler nicht auch darunter leiden würde, dann hätte ich gerne auf das Tacho verzichtet und mir einfach eine digitale Anzeige für Fahrräder drauf gemacht...

Habe aber gestern bei genauerer Inspizierung festgestellt, dass der Stecker der Tachowelle zur Antriebsschnecke mit den Händen leicht zu lösen war. "Sollte wahrscheinlich fester sein", dachte ich mir, woraufhin ich einfach nochmal nachgezogen haben. Test steht aber noch aus.
Sollte das tatsächlich den Fehler behoben haben, dann würde es auch das Ableben des Tacho erklären: Es war nicht so, dass dieser plötzlich von 40km/h auf 0 gefallen und sich nie wieder gehoben hat, sondern eher, dass der Anzeiger stark verzögert reagiert (sowohl beim beschleunigen als auch abbremsen), einfach "nicht hinterherkam" und manchmal auch gezittert hat. Erst später hat er dann ganz den Geist aufgegeben. Würde mir logisch erklingen, wenn die Welle dann einfach nicht ganz richtig draufsaß, daher bin ich auf das Ergebnis sehr gespannt.

Sollte das Problem immer noch nicht behoben sein, bietet Nova Motors immerhin Ersatzteile und Anleitung. Scheint auch gar nicht kompliziert und sehr machbar zu sein.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 38
Update: Leider war das festziehen der Welle nicht des Problems Lösung - wäre auch zu einfach gewesen.

Ich habe mir daraufhin direkt einen neuen Tachoantrieb gekauft gemäß dem zuvor geposten Guide, in dem Glauben, dass das Problem sei. Habe eben den alten Tachoantrieb aus- und den neuen eingebaut (war nicht so schwer wie man vielleicht denken mag). Nach einem kurzen Test konnte ich feststellen, dass sowohl Tacho als auch Kilometerzähler wieder funktionieren, jedoch nicht einwandfrei. Der Tacho hat das gleiche Symptom gezeigt wie beim letzten mal kurz vor kompletten aufgeben: Stark verzögertes reagieren, sowohl beim Beschleunigen als auch beim abbremsen.

Habe anschließend vermutet, dass es an der Welle liegen könnte und diese entweder nicht korrekt im Tachoantrieb, oder im Tachoanzeiger selbst hängen könnte. Oder gar ganz defekt sein könnte. Im Tachoantrieb würde ich erst mal ausschließen, bleibt also erst mal nur der Tacho selbst. Es war mir nicht auf Anhieb ersichtlich, wie ich an den rankommen könnte (und ich hatte zu dem Zeitpunkt auch keinen Bock mehr), deswegen habe ich es noch nicht probiert.

Hat vielleicht jemand von euch eine Idee, was das Problem sein könnte bevor ich mir unnötig arbeit mache?

EDIT: Als ich die Welle unten am Tachoantrieb abgedreht habe, konnte ich die eigentliche innere Welle aus dem Schutzmantel herausziehen... Ich bin kein Experte, gehe aber auch schwer davon aus, dass dem nicht so sein sollte. Demnach vermute ich, dass die Welle oben am Anzeiger einfach nicht korrekt drin ist und das mein eigentliches Problem ist.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 39
Die Tachowelle wird gebrochen sein. So teuer sind neue nicht.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 40
Moin bakerman23,

hab eben noch nachgeschaut, die Welle ist ganz. Kein Bruch oder ähnliche Mängel. Habe beim wiedereinführen der Welle auch bisschen rumgespielt und drauf geachtet, dass diese auch richtig im Tacho sitzt. Soweit ich das vom Gefühl her beurteilen konnte, tut sie das auch.

Problem des verzögerten reagierens besteht weiterhin. Mittlerweile ists mir aber auch nicht wichtig genug (es sei denn ihr habt gute Einfälle?). Hauptsache, der Kilometerzähler tut es wieder (aber ob der auch richtig die Meter zählt ist eine andere Sache) - für eine gescheite Geschwindigkeitsanzeige besorg ich mir bei nächster Gelegenheit so ein Fahrrad Teil zum dranklemmen.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 41
Hallo liebe Gemeinde,
würde gerne meinen Retro Star auch den AKKU tauschen.
Wo bekommt man den  Akku 60V 30AH LiFeO4 den her?
MfG Hoschy

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 42
Schau mal meine Beitrag oben an:
Dons Umbaupläne des eRetro Star - Seite 3

Fritz Demmer ist da eine gute Adresse.

LiFrPo4 Akkus sind auch eine Möglichkeit. Schau halt das Du bei der Ladeendschlusspannung im Bereich 70 ... 72 V bleibst bei dem Akku den Du wählst. Ansonsten musst Du u.U. den Controller umprogrammieren.

Das LiFePo4 Akkus bei kühlen Temperaturen viel weniger Kapazität haben und auch unter 0 °C nicht geladen werden dürfen weist Du?
Wichtig wenn Du auch im Winter fahren willst und der Roller gar draußen steht. In dem Fall würde ich lieber NMC Akkus verbauen, die sind da toleranter.

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 43
Fritz Demmer ist da eine gute Adresse.

Denn habe ich schon angeschrieben aber keine Antwort bekommen.
Im Winter wollte Ich nicht fahren da soll der Roller innen stehen.
Welchen AKKU kannst du empfehlen?

Antw.: Dons Umbaupläne des eRetro Star

Antwort Nr. 44
Also ich würde ein 17s NMC Akku empfehlen.
Das BMS sollte für einen Dauerstrom von 50 A ausgelegt sein. Die Angaben sind nämlich meist recht sportlich, brauchen tust Du 33 A.
Und dann würde ich bei einem Händler mit sitz in Deutschland kaufen wegen der Garantie.

Das passende Ladegerät nicht vergessen!