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Thema: Wie bringt man die Elektromobilität voran? (1777-mal gelesen) - Abgeleitet von Jorins und Tiffanys L...
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Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Ich bin ohnehin der Auffassung, dass man alle Prämien und ähnlichen Quatsch besser in die Infrastruktur gesteckt hätte!
Grüsse vom
Niederrhein(er2)
- auf dem Weg zur sinnvollen Antriebstechnik
diesen Wert (Peugeot 2008 Diesel) muss der Yaris jetzt unterbieten! :-)
hier seht Ihr mein Bemühen! ;-)

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1
Sehe ich auch so. Wobei es dann eine Vorschrift geben müsste, dass jede Gemeinde/Stadt welche aufstellt (Quote). Derzeit ist es leider so mit dem Fördertopf, dass nur dort etwas passiert, wo sich die Verantwortlichen der Städte/Gemeinden mit der Materie auskennen und denen  die Unterstützung der E-Mobilität der Aufwand (Grundstück/Parkplatz finden, etc.) wert ist. Häufig machen sich die Verantwortlichen bei den Verbrennerfahrern unbeliebt, weil ein bestehenden Parkplatz wegfällt.
Anderswo passiert nichts.

Die 1.500 (PHEV) oder 2.000 EUR (BEV) bewegen keinen dazu sich ein PHEV oder BEV anzuschaffen. Den Herstelleranteil hätte man sonst auch als Rabatt bekommen.

Den Anteil der BAFA hätte ich auch "gespendet", wenn dafür in meiner Umgebung/Gemeinde ein Ladeplatz aufgestellt worden wäre.  Bin mir relativ sicher, dass ich dann bei meinem Händler einen noch höheren Rabatt hätte aushandeln können. 

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 2
Das ganze läuft wieder bei der Bundesnetzagentur - schaut Euch mal die Webinhalte an! ARMSELIG!
Grüsse vom
Niederrhein(er2)
- auf dem Weg zur sinnvollen Antriebstechnik
diesen Wert (Peugeot 2008 Diesel) muss der Yaris jetzt unterbieten! :-)
hier seht Ihr mein Bemühen! ;-)

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 3
Es würde ja vielen schon reichen, wenn sie auf eigene Kosten ohne vollständige Zustimmung aller Miteigentümer im Mehrfamilienhaus eine Ladestation installieren dürften.
Sion ist reserviert. Bin zwar nicht voll überzeugt von der Umsetzbarkeit für den Preis, aber er hat ein paar nachhaltige Ideen, die mir gefallen.

Vom 3er BMW (F31) zum Yaris: ein Fortschritt bei Komfort, Verbrauch, Vernunft

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 4
Müsste man man die Juristen fragen, ob da der Bund/Bundesland oder Gemeinde überhaupt etwas machen kann. Es geht hier ja nicht darum, dass es an der Zustimmung der Baubehörde scheitert. Hier geht es um gemeinsames Eigentum, bei dem alle Miteigentümer zustimmen müssen. Hat mich damals davon abgehalten eine Eigentumswohnung zu kaufen. Man darf noch nicht mal am eigenen Eigentum alles machen, z.B. Wechsel der eigenen Fenster.

Helfen würde vermutlich nur, wenn vorgeschrieben ist, dass pro Mehrfamilienhaus Ladestationen installiert werden müssen. Klappt dann aber rechtlich vermutlich nur bei Neubauten.


Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 6
Die Hersteller werden es uns in zwei drei jahren vorsetzen, das EMobil. Friss oder stirb. "Was anderes ist teurer und in 15 jahren vom Markt verschwunden." Der Zungenschlag wird ähnlich wie vor kurzem der Diesel verteidigt wurde.
Je mehr Händler E-autos verkaufen(dürfen /wollen/müssen), umso schneller werden die den Kunden auch  dort lademöglichkeiten anbieten. 
. Vorbei die Zeiten,  in denen das Auto mit einem leeren Tank übergeben wird....

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 7
Daran erkennt man gut ob ein Händler interessiert an E-Mobilität ist.
Grundsätzlich waren alle Händler mit LAdesäule auf dem Hof sehr überzeugt von den Hybrid oder E-Autos.
Anders rum  haben die ohne sowas meistens versucht mir einen regulären Verbrenner aufzuschwatzen.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 8
am Montag (oder wars die Sa-Ausgabe?) war dazu in der Süddeutschen Zeitung ein toller Artikel, in dem es hieß, das eine smarte Stadt nur so smart werden kann, wenn sie u.a. quasi in jeder Laterne Lademöglichkeiten einbaut, und diese auch vernetzt an die Fahrer per app weitergeben können, wo grad eine Ladestelle frei ist. Natürlich sollte auch rekuperierter Strom eingespeist werden können...da liegt so viel brach, das ist einfach nur total erbärmlich,
Grüße aus dem Münsterland, Berti
Lexus CT200h  ブリンガー (Buringā; der uns überall "Hin-Bringer")

Navigation: Google Maps, HERE

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 9
Man könnte analog zum IGL-Tempolimit in Österreich auch in anderen Ländern ein Tempolimit für Fahrzeuge mit Verbrenner einführen.  Tempo 100km/h (für Verbrenner) der Umwelt zu liebe, das würde die Nachfrage nach E-Mobile ankurbeln und massiv die CO2 Emissionen reduzieren.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 10
Quark. Dadurch verschwinden die technischen Hürden auch nicht.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 11
Man könnte analog zum IGL-Tempolimit in Österreich auch in anderen Ländern ein Tempolimit für Fahrzeuge mit Verbrenner einführen.  Tempo 100km/h (für Verbrenner) der Umwelt zu liebe, das würde die Nachfrage nach E-Mobile ankurbeln und massiv die CO2 Emissionen reduzieren.
Schon die Össis zerreißen die Politiker in der Luft, die IGL eingeführt haben. So sinnvoll es wäre, so wenig realistisch durchsetzbar wäre es.

Wenn es schon um sinnvolles geht: Ziel sollte IMHO nicht sein, E-Mobilität zu fördern, sondern insgesamt Mobilität pro Strecke zu verteuern. Statt auf die (vielleicht) etwas weniger umweltschädliche E-Mobilität zu setzen, wäre es halt sinnvoller, gleich weniger zu fahren. Dann kann man ohne großen Technologiewandel schon viel für die Umwelt erreichen. Persönlich sehe ich sogar eher schwarz - wenn irgendwann mal E-Mobilität günstiger als Verbrenner-Mobilität wird, dann wird halt noch mehr gefahren. Sieht man ja bei den LED-Lampen. Früher hat man sie halt lieber ausgemacht, heute ist es einem egal, weil sie ja soviel weniger Strom brauchen.

Mein Heizungsbauer hat vor ein paar Jahren mal ein interessantes Thema angesprochen: nicht die Energieerzeugung soll billiger werden, sondern der Verbrauch soll weniger werden. Dabei geht es nicht um den Verbrauch pro Strecke, sondern um den Verbrauch insgesamt. Maßstab sollte also auch bei uns im Forum nicht sein, wer die niedrigsten LHK-Verbräuche erreicht, sondern wer am wenigsten L (oder kWh) pro Jahr verbraucht.
Sion ist reserviert. Bin zwar nicht voll überzeugt von der Umsetzbarkeit für den Preis, aber er hat ein paar nachhaltige Ideen, die mir gefallen.

Vom 3er BMW (F31) zum Yaris: ein Fortschritt bei Komfort, Verbrauch, Vernunft

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 12
Quark. Dadurch verschwinden die technischen Hürden auch nicht.
Aber bei Tempo 100km/h im Vergleich zu 130km/h 'verschwinden' 69% der CO2 Emissionen. Und das würde deutlich mehr bringen als Glühlampenverbote.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 13
Darf ich das L pro Jahr bitte erweitern auf L/ Person pro Jahr. Ab sofort werde ich den Verbrauch durch 5 Teilen, anstatt durch 4 ;-). Rein statistisch wäre ich damit dann auf der ganz sicheren Seite.
Zur Arbeit geht es bald nur noch elektrisch, mit 800V Gleichstrom.... bei der E-Mobilität bin ich vorn dabei...

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 14
...
Wenn es schon um sinnvolles geht: Ziel sollte IMHO nicht sein, E-Mobilität zu fördern, sondern insgesamt Mobilität pro Strecke zu verteuern. Statt auf die (vielleicht) etwas weniger umweltschädliche E-Mobilität zu setzen, wäre es halt sinnvoller, gleich weniger zu fahren.
...

Das wäre sicher wünschenswert, aber in Zeiten des Turbokapitalismus und den dafür benötigten unendlich flexiblen Arbeitnehmern ist das eher die Rubrik "utopischer Sozialismus". Gerade in strukturschwachen  Regionen pendelt der Arbeitnehmer halt dahin, wo er gebraucht wird und die Möglichkeit findet, Einkommen zu erzielen.

Und wenn die nette Dame hinter ihrem Schreibtisch der Arbeitsagentur (den sie vielleicht von zu Hause aus in 15min. mit dem Fahrrad erreicht) zum Arbeitssuchenden sagt, dass 100km einfache Strecke zur Arbeit zumutbar sind, um finanzielle Sanktionen seitens des Amtes zu vermeiden, dann fährt der Arbeitnehmer halt 100km. So treffen dann Wunschvorstellung und die harte Wirklichkeit aufeinander.
Bei solchen Vorschlägen sollte man nicht nur die eigene Situation sehen, sondern versuchen, sich auch in andere hineinzuversetzen. Bei einer "Verteuerung pro Strecke" würden die Pendler, so wie ich zum Beispiel oder @Knauser, keinen Meter weniger fahren. Aber am Ende des Geldes wäre noch mehr Monat übrig. Wir machen ja die Klimmzüge, unsere Kilometerkosten zu drücken, nicht aus Spaß oder Langeweile, sondern weil es nötig ist. Es pendelt ja keiner freiwillig. Jeder, der die Chance hat, eine gleichwertige Arbeit im nahen Umfeld zu bekommen, wird das auch nutzen. Insofern ist es überflüssig, da durch noch höhere Kosten mehr Druck aufzubauen.

Gruß Der Oppa
Jetta Hybrid seit 03/2014  &  79.000km (81.000km)
e-Golf seit 12/2016  &  39.000km (54.000km)

*** Wie lang eine Minute ist, hängt davon ab, ob man AUF dem Klo sitzt oder DAVOR wartet ***