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Thema: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung (2193-mal gelesen)
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Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 60
Weil es nur um Fahrverbote in eng begrenzten Gebieten geht, was sicherlich keine Zwangsenteignung ist. Beschränkungen gab es schon immer, die neu eingeführt wurden: Fußgängerzonen, Beschränkungen für Lastwagen ab x Tonnen, etc.

Wenn Du dahingehend Angst hast, würde ich beim Verursacher der ganzen Misere, in Deinem Fall Mercedes Benz, Druck ausüben und versuchen meinen Unmut loszuwerden. Statt proaktiv die Probleme anzugehen haben die Hersteller nur SW-Updates angeboten, in dem Wissen, dass dies nicht ausreichend hilft, um die europäischen Grenzwerte einzuhalten.

Wenn das genügend Kunden machen, wächst der Druck auf die Hersteller. Glaubst Du, dass Mercedes nichts tut, wenn diese mit Beschwerdebriefen überrannt werden und vor den Werkstoren Kunden gegen die Praktiken der Hersteller demonstrieren. Wenn man wollte, könnte man eine Nachrüstung für Deinen LKW anbieten. Sofern der LKW sogar schon aktuelle Grenzwerte erfüllt, würde auch eine neue Typprüfung helfen. Beides machen die Hersteller nicht. Warum?

Auch wenn ich das Anzünden eines LKWs nicht für richtig halte, würde es mehr helfen dies vor den Werkstoren von Mercedes zu tun.

Natürlich versuchen die Hersteller erst einmal neue Fahrzeuge zu verkaufen statt Autos und LKWs nachzurüsten. In der Tat scheint die jetzige Situation sehr praktisch für die Hersteller zu sein. Die Leute kaufen wie wild neue Autos, was den Absatz in die Höhe treibt.

Du mußt noch viel über den Hersteller Mercedes lernen!
Selbst Kulanz ist dort ein Fremdwort, welches Allergien bei den Brand Managern auslöst!
Ich werde das aussitzen, das Anzünden war natürlich nur eine Metapher!

Jens
You only live once, but if you do it right, once is enough!

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 61
+1 für das Aussitzen. Dass dies über Jahre hinweg funktionieren kann, hat die Fingerraute mit der Teflonjacke eindrucksvoll bewiesen.
Sion ist reserviert. Bin zwar nicht voll überzeugt von der Umsetzbarkeit für den Preis, aber er hat ein paar nachhaltige Ideen, die mir gefallen.

Vom 3er BMW (F31) zum Yaris: ein Fortschritt bei Komfort, Verbrauch, Vernunft

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 62
+1 für das Aussitzen. Dass dies über Jahre hinweg funktionieren kann, hat die Fingerraute mit der Teflonjacke eindrucksvoll bewiesen.

Nun, ich kann dir auch gerne meine Kontodaten schicken... 😃

Jens
You only live once, but if you do it right, once is enough!

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 63
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ist optimistisch. In zwei Jahren werde das Problem der hohen Belastung mit Stickstoffdioxid weitgehend gelöst sein, sagte er in der vergangenen Woche vor Journalisten in Berlin. Nur einzelne Städte wie München oder Stuttgart würden die Grenzwerte noch überschreiten. Dort ist die Belastung besonders hoch, in München wurde 2017 ein Mittelwert von 78 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Erlaubt sind maximal 40 Mikrogramm.

In Frankfurt ist die Situation weit weniger dramatisch. Bei 47 Mikrogramm lag die Belastung im vergangenen Jahr an der Friedberger Landstraße. Das ist eine Verbesserung um 9,6 Prozent gegenüber 2016. Dabei ist der Anteil von Dieselmotoren in Frankfurt so hoch wie in keiner anderen Stadt. Rund 142 000 Pkw verfügen über einen Selbstzünder, das ist ein Anteil von 43 Prozent. Rund 13 400 davon haben laut Kraftfahrtbundesamt ein Software-Update erhalten.

[...]

Verkehrsminister Scheuer hat den Städten übrigens einen Weg aufgezeigt, wie sie die Grenzwerte einhalten können: Oft reiche es, an den Messstationen keine Dieselbusse mehr vorbeifahren zu lassen. Genau das hat Oesterling vor. Die in der Friedberger Landstraße verkehrende Buslinie 30 soll durch Straßenbahnen ersetzt werden. Ganz ohne Unterstützung des Bundes.

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 64
Hallo @Jorin, ganz schön schlau dieser Plan, eine Buslinie in eine Strasenbahn zu ändern ...
:icon_jump:  Seit Ende Januar 2018 begeisterter Besitzer eines Yaris Hybrid Team Deutschland ;-) :icon_jump:   
Die 4.36 Liter meines bisherigen Peugeot 206 Diesels sind geknackt.
Nächstes Ziel: Unter 3.9 liter bis 8000 km, unter 3.85 bis 9000 km

derzeitiger Stand: Yaris Hybrid 2018

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 65
Eigentlich ja gar nicht verkehrt, einen Dieselantrieb durch einen elektrischen zu ersetzen. Das Blöde ist nur, dass man dies wohl nur dort vor hat, wo die Messstationen stehen.


Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 67
Von unserer Autoindustrie und der Regierung haben wir bisher keine ernsthaften Maßnahmen gesehen. Mal abgesehen vom Durchfahrverbot für Diesel für einige Straßen, was aber eher ein Placebo ist.
Aber immerhin macht die EU was. Find ich gut:
Luftverschmutzung: EU-Kommission verklagt Deutschland | tagesschau.de
Das hier ist keine Kriegserklärung, sondern nur die Meinung eines einzelnen Mannes.

Toyota Yaris HSD - Edition 2014

Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 68
Da sind sie endlich, die ersten Fahrverbote.

Und sie bringen mehr Nach- als Vorteile. Für Umwelt und Menschen. Bravo Hamburg.

Diesel-Fahrverbote in Hamburg: Warum sie nichts bringen - Kommentar -...

85er Ford Escort 1.1 50 PS -> 91er Ford Fiesta 1.3 60 PS -> 97er Nissan Micra 1.0 CVT 54 PS -> 98er Ford Fiesta 1.25 75 PS -> 2009er Honda Civic FK1 100 PS -> 2012er Honda Jazz IMA 98 PS




Antw.: Städte tun zu wenig gegen Luftverschmutzung

Antwort Nr. 69
Hab ich es hier schon geschrieben?
Dieses "Fahrverbot" ist kein Fahrverbot, sondern eine Sperrung bestimmter Bezirke.
Fahrverbot wäre: Umrüsten oder Plakette ab und PKW in der Garage stehen lassen.
In Hamburg versucht man, die Abgase nur gerechter auf die Bürger zu verteilen.
Statt dieser Maßnahme hätte man auch die Messstation woanders hinstellen können - schon hätte es auch gepasst.

Gruß
Helmut
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