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Thema: Ich ziehe einen Tesla ab... (1758-mal gelesen)
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Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 15
... lange Wartezeit beim Laden, da der Chemie Grenzen gesetzt sind, wenn das Auto nicht abfackeln soll.
... derzeit noch ungünstige Verteilung der Ladesäulen - resultiert in mehr Stopps als notwendig.

BTW die Überlegungen bei Steckerzulieferern sind schon bis zum 350kW Laden entwickelt. Der Stecker wird dann aktiv gekühlt.
Ob es jetzt schon einen Akku gibt, der das überhaupt verträgt, war natürlich nicht auf der Brainstormingliste dabei.
Vermutlich wird sich in 5 - 10 Jahren, wenn der Großteil der E-Fahrzeuge induktiv geladen wird, keiner mehr vorstellen können, wozu so ein Stecker und Kabel gut sein soll....
Der ÖPNV der Straße wird in der Hauptstadt zunehmend auf E-Busse setzen.... BTW[out]

HIHI bei 350kw musst du den Akku eh erst mal 5 Stunden abkühlen es sei denn es steht ein LKW mit flüssigem Stickstoff daneben zum Kühlen HIHI.

Gruss Dee:icon_altes_eisen:  :icon_fred_ironie: 
Tolles Zitat:

Kein Kleber ist so stark, wie die Macht der Gewohnheit

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 16
"Nach zwei, drei Beschleunigungen ist der X erst mal nicht mehr so rege. Die Ventilatoren fächeln der Elektrik Kühle zu, bei den Messfahrten steigt der Verbrauch so stark an, dass der Akku nach rund 100 Kilometern platt ist."

Zitat aus dem Praxistest beim Model X : Tesla Model X P90D im Test - AUTO MOTOR UND SPORT

Also schnell fahren über längere Strecken - und die "längeren" beginnen bei Tesla schon bei 50 km - ist nicht möglich. Die Verlustwärme bei hohen Stromentnahmen aus der Batterie führt zur leistungsmässigen Abregelung (dargestellt durch die orange Leistungsbegrenzung im Kombi). Nur mit der Tesla-typischen Luftkühlung ist man da sehr schnell am Ende, weshalb länger leistungsfähige EVs wohl nur mit Flüssigkeitskühlung zu realisieren sind. Wenn man dann so heiss gefahren am Supercharger ankommt, lädt er natürlich auch nur ganz langsam, da der Ladestrom auch abgeregelt wird. Doppelt doof.

Jeder Verbrenner für einen Bruchteil des Preises (Dacia Duster) kann Strecken ab 100 km schneller zurücklegen.

Weiterhin ist das Fahrwerk, Lenkung und Handling der Beschleunigung nicht angepasst, sodass selbst die kurvige Landstrasse oder der Alpenpass nicht wirklich spassig werden. Richtig schnell ist der Tesla beim Ampelstart und auf der geraden Landstrasse.

"Doch Handlingtalent geht an ihm keines verloren, dazu ist er zu schwer, drängt in Kurven ins Untersteuern. Da zeigt sich, dass sich jahrzehntelange Erfahrung beim Abstimmen von Lenkung und Fahrwerk eben nicht einfach aufholen lässt. Die Lenkung des Tesla fühlt sich synthetisch an, auch bietet sie deutlich weniger Rückmeldung und Präzision als etwa die in Audi Q7 oder BMW X5"

Der Tesla ist da wie ein Bugatti Veyron der ist auch verdammt schnell nur nicht lange.
Eben nicht, da der Bugatti von der Tanke bis zur Tanke schnell ist und dann genauso schnell den 100-Liter Tank volltankt wie mit kaltem Motor. Die 430 km/h schafft er aber wohl nur 20 Minuten, kommt da aber dann immerhin 140 km weit  ;D . Bei moderaten 250 km/h sollten die 100 Liter schon 300 km halten  ;)  :icon_doh:  ;)

Auch wenn es in der Werbung, in Berichten von Tesla-Fahrern und bei vielen Tests anders aussieht: Die Teslas sind nicht für schnelles Fahren sondern nur für seltene Beschleunigungen ausgelegt. "Hohe" Geschwindigkeiten über 120 km/h bringen nichts.

Wozu dann aber die irre Beschleunigung beim Tesla? Ich denke, weil es möglich ist.

Gruss

Wanderdüne


Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 17

Wozu dann aber die irre Beschleunigung beim Tesla? Ich denke, weil es möglich ist.


Weil ein E-Motor für 400 kw nicht weniger effizient bei Teillast läuft wie ein 100 kw E-Motor.
Hauptsächlich begrenzt doch die Leistungsabgabe des Akkus die Leistung und zum Überholen oder Beschleunigen auf dem Beschleunigungsstreifen ist es ja sinnvoll da kann man nie genug Vorschub haben.


Gruß

Norman

der heute das erste Mal einen E-Klasse Hybrid bestaunen durfte

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 18
Und für's Autoquartett, da spielen Leistung und Vmax eine wichtige Rolle. Wendekreis oder Rundumsicht haben da glaub ich noch kein Kind interessiert ...

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 19
Ist doch auch ein Marketing-Gag. Statt ein beliebiges E-Auto zu sein, kann es nen Sportwagen abziehen.
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 20
Die 11.68s, die der Tesla auf die 1/4 Meile gefahren ist, sind schon eine Hausnummer. Und trotzdem fährt ein 2008er 911 GT2 (serienmässig) eine bessere Zeit auf die 1/4 Meile. Ein 2011er 911 Turbo S (Serienstand) ist sogar fast um 1s schneller. Wobei die Längsdynamik m.E. nicht das entscheidende Kriterium für einen Sportwagen ist (Autoquartett ausgenommen).

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 21
Im normalen Straßenverkehr zählt das alles nicht. Da gehts drum, auf zweispurigen Straßen ab und an mal den Alpha raushängen zu lassen. Da sind einige in der Evolution ein bisschen stagniert.^^
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 22
Ich hab vermutlich zu lange Motorsport betrieben um nachvollziehen zu können warum man im Strassenverkehr den Affen machen sollte ... Wenn welche den öffentlichen Verkehrsraum mit einem Dragstrip verwechseln bekomme ich nen Hals ...

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 23
Leistung hin oder her, wo bleibt denn die Sicherheit? Titangehäuse um den Akku?
Wenn ich einen Unfall baue oder mit mir gebaut wird, dann bin ich gleich mit flöten?
Ich kann mich mit diesen Lithiumakkus in Elektroautos nicht anfreunden. Meine Freundin meinte gleich "du hast doch einen" ja NIMH-Akku.

Liegt es an Tesla? Frei nach dem Motto "niedermachen, weil teuer bzw. Gut für die Schlagzeilen?" Oder ist das ein generelles Batterie-Auto Problem?

Benzin ist nicht ungefährlich und glaubt es oder nicht, Wasserstoff ist ungefährlicher :-/

Wo ich das her habe?
Kam gerade wieder, Tesla Model S explodiert, 2 Menschen Tod.

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 24
Wenn man mit rund 200km/h gegen einen Baum fährt, ist's vermutlich egal ob Geschwindigkeit über ein Flux-Kompensator oder anderweitig erreicht wurde.

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 25
Die Energiemenge, die bei einem vollen Lithiumakku bei Beschädigung frei wird ist immernoch weit geringer als die Energiemenge, die bei einem vollen Benzintank bei Beschädigung frei wird.

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 26
Die Energiemenge, die bei einem vollen Lithiumakku bei Beschädigung frei wird ist immernoch weit geringer als die Energiemenge, die bei einem vollen Benzintank bei Beschädigung frei wird.
Ist das so?

Der Unterschied ist halt, dass bei Benzin nicht so einfach etwas passiert. Die Filme bei denen ein Auto mit Benzintank explodiert, sind Märchen der Filmemacher, um tolle Effekte zu haben. Die MythBusters haben mal versucht ein Auto zum explodieren zu bringen. Ist ihnen nicht gelungen. Bei einem Auto das mit Benzintank brennt werden die Energien nur sehr langsam freigegeben.

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 27
Einen schönen Sonntag an euch allen im  :icon_forum: ,

ich wundere mich wann die Deutschen endlich verstehen werden, das außerhalb der Bundesrepublik (und Rennstrecken) Begriffe wie "vollgasfest" nicht von allgemeiner Interesse sind ?

Die Teslas sind nun mal nicht für dieses klitzekleine Publikum entwickelt und gebaut worden, die ins Fahrzeug reinsteigen und dann bis der Tank/Batterie leer ist, mit 250 km/h oder mehr lospreschen - und nach erfolgter Neu-Betankung diese mMn recht sinnlose Tätigkeit wiederholen.

Ein Tesla hat eine richtig gute (bis hin zu "wahnsinnige") Beschleunigung - und die kann man im normalen Straßenverkehr nun genügend oft einsetzen, ohne daß das Fahrzeug "runterregelt" oder "Verschnaufpausen" eingelegt werden müssen. Und wer auf "normalen" Autobahnen und Schnellstraßen unterwegs ist - auch "sehr zügig" - wird auch keine Reichweitenprobleme erleben.

Den neuesten Vorfall in Indianapolis - naja, wer innerorts mit einer Geschwindigkeit unterwegs ist, wo ein Aufprall derartige strukturelle Konsequenzen hat darf sich nicht wundern, wenn nicht ein Krankenwagen, sondern ein Bestattungsinstitut angerufen werden muß - und dabei spielt der Antriebsart keine große Rolle.

Für die sorgfältig "sponsorisierte" Presse ist aber das Wort "Tesla" absolut eine Garantie dafür, das man jetzt draufhauen darf, was das Zeug hält - die "Belohnung" in Form von mehrseitigen Anzeigen, oder ein vorteilhaft kalkulierter Leasing-Vertrag, wird schon kommen  :icon_zensiertnew: .
MfG von Krouebi aus

Cannero Riviera, Kleinstadt in Piemont (I).
  : Tesla X90D (31.3.2017-)
  : Tahoe V8 (15.1.2018 -)

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 28
Für die sorgfältig "sponsorisierte" Presse ist aber das Wort "Tesla" absolut eine Garantie dafür, das man jetzt draufhauen darf, was das Zeug hält
Das hat wohl eher etwas damit zu tun, dass es eine neue Technik ist, die auch schon in kleinen Mengen große Energie freisetzen kann und sehr gut brennt. Da haben die Leute Angst und das schürt die Presse.

Da ist Tesla nicht allein. Auch von Problemen mit Porsche mit Lithium-Technik wurde schon mehrfach berichtet:
Wenn der Porsche brennt - FOCUS Online
Michael Wekerle's Porsche 918 Spyder burns at Caledon gas station - Toronto...
etc.

In letzter Zeit waren die brennenden Akkus bei Samsung in aller Munde. An die Verschwörungs-Theoretiker: Welche Anzeigen hat sich da die Presse erhofft?

Antw.: Ich ziehe einen Tesla ab...

Antwort Nr. 29
Ich befürchte ja das hier:
"Gebt den Leuten Elektroautos, mit Power unter der Haube, ab der 1. Radumdrehung und die Raserei, die (tödlichen) Unfälle, werden zunehmen. Leider :-(

Oder, alles normal?
Wie viele haben sich Tod gefahren, als sie:
Von der Pferdekutsche aufs Auto umgestiegen sind?

Zum Schluss sitzt der Fehler immer hinter dem Steuer bzw. vor dem Bildschirm.
Die paar Teslas, die ich bisher gesehen habe, fuhren leider, nicht sehr vernünftig.