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Thema: heise: Skoda Enyaq (2027-mal gelesen)
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Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 1
Hallöchen,

wird wohl langsam Zeit dieses Thema au aktualisieren.

Der Enyaq SUV-Kombi kriegt jetzt ein Coupé-Ableger, den ich persönlich sehr attraktiv finde.

Das für mich sehr schön gestaltete Präsentations-Video findet man hier:

https://youtu.be/wRyv5WupHyk

und eine ziemlich ausführliche Dokumentation (CZ/SK/EN/SR - kein DE) findet man hier:

The new ŠKODA ENYAQ COUPÉ iV is here - ŠKODA Storyboard

In den ersten 6 Monaten ist nur das RS-Modell lieferbar, später folgen dann die "normalen" Modelle, die auch mit kleinerer Batterie und nur Hinterradantrieb erhältlich sein sollen.

Das RS-Modell ist zwar auf den ersten Blick relativ teuer (ab 57.200 EUR in Luxemburg), jedoch sehr komplett ausgestattet, und erfreulicherweise dank der besseren Aerodynamik mit ein Verbrauch das mit unter 18 kWh/100 km zur vollen Bonus von 8.000 EUR berechtigt.

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 2
Gibt einen neuen Artikel bei Heise (leider hinter der Paywall): Elektroauto Skoda Enyaq Coupe im Test: Nachholbedarf bei Software und...
Aber schon der Teasertext sagt m.E. alles über europäische Autos bzw. solche, die man deutschen Konzernen zurechnen kann:
Zitat
Die Topversion von Skodas Elektroauto auf Basis des Volkswagen-MEB fährt komfortabel und souverän. Bei Software und Batterie hat es aber den Anschluss verloren.
Der MEB ist also in der derzeitigen Form was die e-Auto-spezifischen Dinge angeht schon überholt, trotzdem werden ab 61550€ für das Fahrzeug aufgerufen. :icon_irre: Wohlgemerkt „ab“. Für einen Skoda. Mit nur noch bedingt konkurrenzfähiger Technologie. :-/

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 3
Nun, das sieht bei Kia/Hyundai aber auch nicht besser aus. Die können Ladeplanung aktuell auch gar nicht. Citroen/Peugeot krankt ebenfalls am Infotainment, welches umständlich, langsam und ungenügend für BEVs zu sein scheint.

Was bleibt da? Und wieso schafft es niemand außer Tesla und Mercedes (zumindest weiß ich es von denen), ein gescheites BEV-Infotainment zu verbauen?

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 4
Liegt vielleicht daran, dass man meint, bei jedem neuen Modell auch die nicht e-Auto-spezifische Software neu entwickeln zu müssen, statt schon vorhandenes einfach weiterzuverwenden (wild spekulier). :icon_nixweiss: Dabei ist die schlechte Ladeplanung für mich persönlich (kaum auf unbekannten Langstrecken unterwegs) nicht mal das Haupt-KO-Kriterium. Die Software lässt sich ja im Zweifel durch ein Update nachträglich verbessern. Ein besseres Ladesystem oder eine effizientere Batterie aber nicht. Und je besser diese Komponenten im Auto sind und je mehr die Ladeinfrastruktur ausgebaut wird, umso unwichtiger wird die Ladeplanung. Wenn ich wüsste, dass ich an jedem Rasthof/Autohof ausreichend funktionierende HPCs finde und das Auto in unter 20 Minuten ausreichend Saft für ca. 200km bekommen kann, brauche ich fast nicht mehr planen.

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 5
Davon sind wir nur leider noch sehr weit entfernt, und deswegen ist meines Erachtens eine Ladeplanung bei Fahrzeugen, welche auch regelmäßig für Reisen eingesetzt werden sollen, essentiell. Und das speziell auch nochmal bei Personen, welche nicht zig Apps dafür bedienen wollen oder können.

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 6
Also im i4 ist die Ladeplanung ganz gut implementiert.
Hatte letztes Wochenende ja den Cupra Born, da ging die Planung auch recht flott von der Hand, auch mit Einplanung "eigener" Ladestopps usw.

Die beste Ladeplanung ist immer noch ABRP per Android Auto / CarPlay :)

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 7
Hallöchen,

sofern das Fahrzeug irgendeine Smartphone-Verbindung herstellen kann (Apple/Google/CarBit) wäre es doch möglich "A Better Routeplanner" auch unterwegs zu nützen - und so weit ich gesehen habe kann diese App fast alles.

EDIT: @swiesma war schneller als ich  :icon_mttao_platz1:

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 8
Die beste Ladeplanung ist immer noch ABRP per Android Auto / CarPlay :)
Zustimmung, obwohl man da ja auch noch mit Drittlösungen (z.B. OBD-Adapter) arbeiten muss, um den aktuellen SoC in ABRP zu bekommen. In einem Auto für mehrere 10k€ könnte man eigentlich erwarten, dass es solche Verrenkungen für so ein essenzielles Thema nicht braucht.

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 9
Da wir sowieso weit vom Thema weg sind...  :-D  Ich hatte ABRP einmal installiert, 10 Minuten versucht, damit zurechtzukommen, schnell wieder deinstalliert. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, damit käme Hinz und Kunz zurecht. Die breite Masse möchte sich ins Auto setzen, ne Adresse eingeben und losfahren. Und nicht vorher eine Route am Handy planen und während der Fahrt da drauf schielen - oder die Route dann umständlich manuell ins Fahrzeug übernehmen.

Denkt mal dran, wenn 50% rein elektrisch fahren sollen, sind das nicht alles computeraffine Menschen zwischen 25 und 45.  ;)

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 10
Hm, es gibt aber auch computer- und handy-affine Leute jenseits der 45... ;-) Ich verstehe, was du meinst, aber bei Nutzung von CarPlay unterscheidet sich die Bedienung von ABRP nicht wirklich von der des eingebauten Navis. Die Anzeige erscheint auf dem Borddisplay und die Ansagen kommen aus den Bordlautsprechern. Da schiele ich nicht aufs Handy. Klar, ich muss vorher in der App einmal mein Auto auswählen und ggf. noch bevorzugte Ladeanbieter angeben. Nur die Witterungsbedingungen einstellen und den OBD-Dongle koppeln muss ich vor jeder (Langstrecken-)Fahrt. Danach die Zieladresse eingeben und fertig - es sei denn, mir behagen die ausgewählten Ladestopps nicht. Das kann mir beim Werksnavi aber auch passieren. Und auch da muss ich vermutlich meine Ladeanbieter eintragen, wenn das Navi die berücksichtigen soll. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Daten über die Ladesäulen in ABRP aktueller sind, als die in den Bordnavis.
Viele der Dinge, die das e-Auto-fahren heute noch kompliziert machen und ggf. Planung erfordern, sind von der gewählten Navi-Lösung unabhängig. Ginge z.B. jede Säule verlässlich mit jedem Ladestrom-Anbieter zum bekannten Preis, würde die Sache schon etwas leichter. Dann bräuchte man den Anbieter schon nicht mehr im Navi angeben und könnte sicher sein, an der angefahrenen Säule auch zum bekannten Preis laden zu können.

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 11
Ich dachte, bei Carplay und Android Auto können nur ausgewählte Apps auf dem Autodisplay dargestellt werden und nicht grundsätzlich alle?  :-/

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 12
Das stimmt, ABRP geht aber (zumindest bei mir) über CarPlay. In meinem Niro leider nur kabelgebunden, was bedeutet, dass der einzige Daten-USB-Port dann nicht mehr für den Stick mit der Lieblingsmusik zur Verfügung steht. :-(

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 13
@Jorin abrp ist eine ausgewählte App. Ändert aber nichts an der Bedienung.

 

Antw.: heise: Skoda Enyaq

Antwort Nr. 14
Bei der Software haben doch die VW-Modelle den großen Vorzug, dass sie (sogar drahtlos) updatebar sind. Bei Hyundai gibt es zwar auch Updates, aber die verschlechtern meist nur, z.B. die Eingabe der Zieladresse.