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Thema: eActros 600 (4472-mal gelesen)
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eActros 600

Zwar kein Pkw, zeigt aber, dass auch im Schwerlastverkehr der Akku als Energieträger immer besser einsetzbar wird. Mercedes eActros 600: E-Lkw für über 1000 km elektrisch am Tag​ | heise Autos Meine Einschätzung: Vergesst Wasserstoff und Oberleitungen auf der Autobahn und investiert das Geld lieber in den Aufbau von entsprechend leistungsfähiger Ladeinfrastruktur an Autohöfen und den üblichen Start- und Endpunkten der Lkw-Fahrten.


Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 2
Richtig geil wäre ja, wenn der Fahrnünftig-Sascha das Ding dann mal testen würde. ;-)

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 3
MAN, Scania, Volvo Trucks, Renault, bei Lkw sind alle großen Hersteller am Start. Das sieht auf anderen Kontinenten nicht anders aus. Bei Nahverkehrsbussen eh schon lange und mit MCS wird es kein Argument mehr geben, das gegen EV-Nutzfahrzeuge jeglicher Couleur spricht. Selbst das US Militär arbeitet an der Umstellung. Bei Sonderfahrzeugen kann man zur Sicherheit ja noch einen Rangeextender einbauen, wie es Rosenbauer bei den Löschfahrzeugen macht.
Ich bin froh für den Actros. Vermittelt Hoffnung, das "unsere" Hersteller am Ball sind.

P.S.: Tesla-Lkw Semi Truck: 1.731 Kilometer an einem Tag | AUTO MOTOR UND SPORT

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 4
Heute tatsächlich noch Kontakt mit Mitarbeitern einer Firma gehabt, die der Meinung waren, wenn die Dieselsubvention wegfällt, sind wir ganz schnell bei Wasserstoff und E-Fuels...

Ich hab den nur angeschaut und gefragt was der davon halten würde, die drei- bis fünfache Energie reinzustecken, den Kram von Südamerika bis hier zu transportieren, um am Ende mit einem teuren Fahrzeug an einer teuren Tankstelle teuren Sprit zu tanken um dann in Zukunft vielleicht mal 5 bis 10min bei dem Vorgang zu sparen.

Eigentlich sind doch gerade die LKW-Fahrer mit ihren geregelten Rastzeiten am ehesten prädestiniert, auf Akkutechnologie zu setzen. Dass die Infrastruktur dafür mau aussieht, ist wieder ein anderes, aber lösbares Problem. Am Wochenende wieder LKWs gesehen, die wegen voller Rastplätze halb schief auf Grünstreifen stehen. Aber denen hilft Stand heute auch kein Wasserstoff oder E-Fuel.

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 5
um dann in Zukunft vielleicht mal 5 bis 10min bei dem Vorgang zu sparen.

Eigentlich sind doch gerade die LKW-Fahrer mit ihren geregelten Rastzeiten am ehesten prädestiniert, auf Akkutechnologie zu setzen.
Sehe ich genau so. Ich weiß nicht, ob heute eine Fahrtunterbrechung zum Tanken rechtlich als „Pause“ zählt, dh. ob der Fahrer während einer vorgeschriebenen Pause Tanken darf oder nicht. Falls nein, wäre das bei e-Fuel/H2 sicher dasselbe: Tanken ist keine Pause.
Das Laden des Akkus dagegen lässt sich wunderbar mit einer Pause verbinden - sofern das An- und Abstöpseln (zumindest offiziell ;-)) vor bzw. nach den x vorgeschriebenen Minuten der Pause erfolgen. Dass dafür Infrastruktur aufgebaut werden muss, klar. Fehlen ja heut schon massig Parkplätze für LKW.

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 6
Ich habe letztens kurz ein Video eines Autohändlers gesehen, der der festen Ansicht ist, diese rein elektrische Sch... auf vier Rädern habe auf Straßen nichts zu suchen und das würden wir schon noch alle in ein paar Jahren merken, wenn er dann glücklich mit seinem blubbernden V8 mit E-Fuel weiterhin günstig mit flüssigem Kraftstoff fährt und wir uns den Strom nicht mehr leisten könnten.

Aber gut, er fand auch, dass die Engländer mit dem Brexit alles richtig gemacht haben.  :-X

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 7
Hm, welche Marke hat der denn vertrieben? Gibt es noch Hersteller mit signifikantem Massenmarktanteil, die überhaupt kein BEV im Angebot haben? Ansonsten frag ich mich, was er in 5-10 Jahren noch verkaufen will. Und vor allem, wie er drauf kommt, eFuels seien günstig zu haben...

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 8
Das war ein freier Händler, der alle möglichen Marken auf dem Hof stehen hat. Ich möchte dem auch gar keine Bühne hier geben, sondern habe das nur erwähnt, weil manches Seltsame in manchen Köpfen extrem fest sitzt. ;)

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 9
Keine Sorge: Spätestens wenn er mit seinem V8 von jedem E-Chinesen abgezogen wird, bröckelt das Ego und dann sitzen solche Leute Ruckzuck einem einem Auto mit E-Kennzeichen und haben auch jede Menge Argumente parat, warum das plötzlich toll ist ;)

 

Antw.: eActros 600

Antwort Nr. 10
Sehe ich genau so. Ich weiß nicht, ob heute eine Fahrtunterbrechung zum Tanken rechtlich als „Pause“ zählt, dh. ob der Fahrer während einer vorgeschriebenen Pause Tanken darf oder nicht. Falls nein, wäre das bei e-Fuel/H2 sicher dasselbe: Tanken ist keine Pause.
Es muß eine Pause (Lenkzeitunterbrechung) von 45 Minuten gemacht werden. Sobald der Lkw bewegt wird, z.B. weil man während der Pause feststellt, das man doof steht, gilt die Pause als unterbrochen und nicht gültig. 1 Meter reicht und die 45 Minuten beginnen von vorne. Ob während der 45 Minuten ein Kabel eingesteckt wird, spielt keine Rolle, der Lkw darf nur nicht bewegt werden.