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Thema: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi  (5665-mal gelesen)
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Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 75
Die letzten Wochen bin ich wieder auf einigen Bergtouren gewesen und dementsprechend habe ich etliche Kilo- und Höhenmeter zurückgelegt. Interessant ist, dass ich jetzt den beeindruckenden Spareffekt durch den Hereticalmode entdeckt habe. Vielleicht tragen die warmen Temperaturen dazu, aber momentan fällt es mir extrem einfach reinzukommen und darin zu fahren. Selbst auf leicht ansteigende Strecken kann ich teilweise den Modus halten. Momentan bekomme ich daher Verbräuche um die 4,0L/100km (laut HA) hin. Bei besonders guten Bedingungen habe ich es auch auf 3,7 L/100km hinbekommen (immer hin+zurück um die im Raum München überall deutlichen und im Verbrauch spürbaren Höhenunterschiede zwischen Start- und Endpunkt zu berücksichtigen).

Bzgl. Berg(ab)fahrten ist der Fernpass von Ehrwald nach Imst hinzugekommen. Dieser ist ausgesprochen gut für das HSD. Die Abfahrt vom Fernpass nach Westen ist auf hervorragender Straße mit nicht zu steilem Gefälle und relativ wenigen engen Kurven. Man muss nur relativ selten schärfer bremsen.

Das Kapitel "Kemater Alm" weswegen ich den anderen Threas bzgl. Bergabfahrten begonnen habe, kann ich ein weiteres Kapitel dazuhängen. Es hat sich ergeben, dass ich gestern nochmal dort war, diesmal waren wir sogar zu dritt im Auto. Diesmal wusste ich was mich bei der Abfahrt erwartet, daher habe ich schon bei der Auffahrt versucht den Akku möglichst leerzufahren. Am Ende war ich bei ca. 50% SOC. Herunter dann schon von Anfang an viele kurze und etwas stärkere Bremsinputs gesetzt damit die E-Bremse länger durchhält. Habe versucht bereits bei Tempo 25 wieder auf Tempo 15 runterzubremsen um auch die dort zulässigen 20km/h einigermaßen zu halten. Ein paarmal habe ich kurz angehalten und die Bremsen gecheckt. Beim ersten Mal waren sie nur leicht warm (da hat die E-Bremse noch viel mitgeholfen), beim zweiten Mal waren sich gut warm aber haben noch nicht gerochen. Am Ende hat dann auch nichts gestunken wie beim letzten Mal trotz schwererem Auto.

Etwas Sorgen habe ich mir dafür bei der Auffahrt gemacht, bei Tempo 20-30 km/h und steiler Strecke hat man nur sehr wenig Wind der den Motor kühlt. Die Kühlwassertemperatur ging bis auf 95°C hoch, das sehe ich noch  unproblematisch, dafür stieg die MG-Temperatur beständig und erreicht am Ende knallrote 160°C laut Hybridassistant.  :-o
Zwischendurch war ein Stück flacher, da bin ich dann 40 km/h gefahren, da gingen alle Temperaturen auch runter. Denke mal der fehlende Fahrtwind ist hier das Problem.

Nachdem das Auto keine Warnung ausspuckt und ich den Wert ohne Hybridassistant nicht mal wüsste bin ich bis ganz hochgefahren, auch wenn ich mir nicht sicher war wie gesund das überhaupt noch ist.  :-/

Wer mal in die Gegend kommt kann ja mal zur Alm hochfahren, das Ziel lohnt sich auf jedem Fall, eine richtig schöne Alm mit guter Hüttenküche in mitten toller Hochgebirgskulisse. Entweder ein guter Startpunkt für herrliche Wanderungen oder auch als Ziel wenn man nicht Wandern will: Kemater Alm – Am Fuße der Kalkkögel (Mautstraße 3 EUR, am Automat am Anfang der Straße).

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 76
Das Kapitel "Kemater Alm" weswegen ich den anderen Threas bzgl. Bergabfahrten begonnen habe, kann ich ein weiteres Kapitel dazuhängen.
...
Am Ende hat dann auch nichts gestunken wie beim letzten Mal trotz schwererem Auto.

Etwas Sorgen habe ich mir dafür bei der Auffahrt gemacht, bei Tempo 20-30 km/h und steiler Strecke hat man nur sehr wenig Wind der den Motor kühlt. Die Kühlwassertemperatur ging bis auf 95°C hoch, das sehe ich noch  unproblematisch, dafür stieg die MG-Temperatur beständig und erreicht am Ende knallrote 160°C laut Hybridassistant.  :-o
:)
Ja, beunruhigend ist das. Nur, das es User gibt die häufiger solche Situationen häufiger erleben und ich von verbrannten MG bisher nur selten gehört habe. Ich meine 2-3 Fälle beim Prius 1 und 1 beim Prius 2. Das lag nach meiner Erinnerung aber daran, daß MG2 im Stand am Berg die Position nicht mit der Bremse, sondern mit dem MG gehalten wurde. Also quasi wie beim Schalter mit schleifender Kupplung stehen. Ich glaube, beim Prius 2 Vor-Facelift, also 2003-2006, wurde der "Berganfahrassistent" so realisiert, das das eben MG2 übernimmt. Aber das ist so lange her, seit Gen.3 ist mir kein Fall mehr bekannt. Das sind 11 Jahre, was das Produktionsdatum betrifft.

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 77
Die Wochen vergehen und der Auris spult seine Kilometer auf dem Weg zur Arbeit und zu meinen Bergtouren ab. Mit zunehmender Fahrerfahrung und der sommerlichen Wärme schaffe ich es mittlerweile den Verbrauch unter 4,0 L/100km (nach Hybridassistant) zu halten. Einzig bei Fahrten mit anderen Bergkameraden wo ich auf den Autobahnen 120 km/h fahre und dem Verheizen von Energie über die Bremsscheiben auf manchen Steilstrecken abwärts (z.B. Zirler Berg) verhindern einen dauerhaft niedrigen Verbrauch unter 4,0 L/100km. Daher sind die Verbräuche an der Tankstelle im Moment bei knapp über 4,0 L/100km.

Im Nachbarforum habe ich mir die Erfahrungen vom User @Reisender, hier auch bekannt als @Knauser, durchgelesen. Viele Beiträge, aber auch viele Erfahrungen und Informationen. Wer sich das geben will braucht Zeit, lernt aber auch sehr viel.
Reisender sein Yaris Hybrid - PRIUSforum

Mittlerweile habe ich mir auch mittels Totalverbrauch vom Hybridassistant unterschiedliche Strecken von/zur Arbeit erfahren und die wohl verbrauchsgünstigsten ermittelt. Die Hinfahrt ist dabei sogar die schnellste und damit für mich optimal. Zurück kann ich zwischen einer schnelleren und einer sparsameren Variante unterscheiden. Der Zeitvorteil liegt bei ca. 5-8 Minuten (je nach Verkehr) bei 25 Minuten für die schnellere Strecke. Der Verbrauchsvorteil bei ungefähr 100mL bei einem Minimalverbrauch von 700mL.
Wenn ich es eilig habe nehme ich die schnellere Variante, wenn ich Zeit habe die spritsparendere.

Vom Fahren her habe ich mich daran gewöhnt den Heretical Mode zu nutzen sobald es nur irgendwie möglich ist, sollte irgendwie Rollen möglich sein nutze ich das auch. Gerade auf der spritsparenden Heimfahrt (insgesamt 100 Höhenmeter abwärts) kann man längere Stücke in N dahinrollen.

Ansonsten funktioniert alles wunderbar, das Auto läuft einwandfrei und die Klimaanlage hält das Innere trotz Panoramadach auch an heißen Tagen recht schnell angenehm kühl und bleibt dennoch spritsparend.

Bei meiner letzten Bergtour am Freitag musste mein Auris auf einer unbefestigten Straße (einfach 9km und 500 Höhenmeter) etwas Staub schlucken. Sah danach recht wild aus...  ;D


Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 78
...
Bei meiner letzten Bergtour am Freitag musste mein Auris auf einer unbefestigten Straße (einfach 9km und 500 Höhenmeter) etwas Staub schlucken. Sah danach recht wild aus...  ;D
...

In solchen Situationen kann man sich dann auch schon wieder am genialen HSD freuen, denn wo andere den Staub in den Ansaugtrakt/Luftfilter ziehen, rollt der Auris (bergab) elektrisch und der Staub bleibt "draußen"!

Schöner Erfahrungsbericht mit eindrucksvollen Verbrauchswerten! Dieser Fahrer ist in der Hybridwelt so was von  "angekommen" ;-)
Kleine Anmerkung: man muss es auch nicht übertreiben ...

Gruß!
JoAHa

 

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 79
Falscher Thread?

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 80
In solchen Situationen kann man sich dann auch schon wieder am genialen HSD freuen, denn wo andere den Staub in den Ansaugtrakt/Luftfilter ziehen, rollt der Auris (bergab) elektrisch und der Staub bleibt "draußen"!

Stimmt, an diesen Vorteil habe ich noch gar nicht gedacht! Ein Fast die ganze staubige Abfahrt musste ich entweder eh bremsen oder ich konnte den knallvollen Akku zum fahren nutzen.  Im Gegensatz zu Auto 1.0 hat man dieses Problem nur beim Bergauffahren, also halbsoviel Dreck im System.

Schöner Erfahrungsbericht mit eindrucksvollen Verbrauchswerten! Dieser Fahrer ist in der Hybridwelt so was von  "angekommen" ;-)

So kann man es bezeichnen. Ich habe die ersten Monate noch etwas gefremdelt mit dem Toyota HSD und auch mit dem deutlich größerem Auto. Aber mittlerweile fühle ich mich im Auris pudelwohl. Gibt natürlich ein paar Punkte die im Jazz besser waren, v.a. die Ablagesituation im Cockpit, aber die Vorteile überwiegen.


Kleine Anmerkung: man muss es auch nicht übertreiben ...

Gruß!
JoAHa

Hehe... ja, da hast du recht. Noch bin ich auf der "Jagd" nach Verbesserungen im Verbrauch, merke aber dass ich langsam an die alltäglichen Grenzen nach unten komme. Wenn es im Herbst wieder kälter wird geht es eh wieder nach oben. Aber ich bin froh, dass ich wohl auf Dauer schon das Ziel erreiche nochmal einen halben Liter unter den Jazz zu kommen.


Die Sonne schien recht erbarmungslos, die Klimaanlage kam gefühlt langsam an ihre Grenzen. Was sicher auch wieder einmal damit zu tun hatte, dass durch stockenden Verkehr und langsame Baustellendurchfahrten die Motordrehzahl oft kaum 1.500 Touren erreichte, der am Verbrenner angebundene Klimakompressor schlecht Leistung liefern konnte.

An dieser Stelle hätte ich mir einen elektrischen Kompressor wie bei Toyota gewünscht.

Ich hatte beim Jazz  auch mal schlechtere Kühlleistungen was die Werkstatt überprüft hat. Nachdem sie das Kühlmittel nachgefüllt haben war sie wieder gut. Aber ich gebe dir recht, die Kühlleistung im Auris ist besser als im Jazz. Der kühlt recht gut selbst bei großer Hitze im Auto schnell runter. Und dazu brauche ich nicht die höchsten Stufen.


Nachdem es heute geschüttet hat wie sonstnochwas ist mein Auris hinten auch wieder einigermaßen sauber.  ;D

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 81
Falscher Thread?
Ja, hatte mir meinen in die Bookmarks gelegt. Aber der Thread ist das auch rein gerutscht.

Hab es korrigiert.

Antw.: Vom Honda Jazz zum Toyota Auris Kombi

Antwort Nr. 82
...
 Aber ich bin froh, dass ich wohl auf Dauer schon das Ziel erreiche nochmal einen halben Liter unter den Jazz zu kommen.
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Witzig! Genau das Ziel hatte ich, als ich vom AUDI A2 au den Prius 2 umgestiegen bin, vor 10 Jahren.
Und dasselbe wünschte ich mir beim Umstieg auf den P 3 PHEV.

Beim Wechsel zum P 2 hat's mehr als geklappt, von 5,7 auf ca 5 l/100 km, beim Wechsel vom P 2 auf den P 3 PHEV ebenfalls, sogar von knapp 5 auf unter 4 l bzw als reiner Hybrid auf 4,4 l.

Gruß!
JoAHa