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Thema: TMs i3 REX (2495-mal gelesen)
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Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 30
Es dauert ein paar km, bis man sich an das One-Pedal fahren gewohnt hat aber dann ist es prima. Und wer mit dem Hybrid sparsam unterwegs war, hat kein Problem auch mit dem i3 sparsam zu fahren. Die 11 kWh/100km entsprechen etwas über 1l Benzin auf 100km.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 31
Was gibt es eigentlich an so einem Elektroauto noch zu warten?
Wenn du in die Werkstatt fährst, was heißt das für dich?
Was wird gemacht, was kostet das? Das wären so Fragen in ein paar Monaten.

Das kann schon vorher beantwortet werden: erster Service nach 2 Jahren
Ein User hat in Dresden nach eigenen Angaben 460 EUR gezahlt. Der Mirkofilter scheint ein echter Preistreiber zu sein.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 32
So, die erste grosse Tour ist nun auch rum. Bisher zum Testen alles ohne REX, d.h. nur mit Strom und wie bisher auch mit 120km/h (GPS) auf der AB. Das 50kW-Laden geht prima und für 380km haben wir einmal 35min (Frühstück, Pickler kaufen, WC, etc.) und dann noch 10min (WC) gehalten und geladen. Beide Lader waren Tripple-Charger von ABB, der erste von Evite, der zweite von RWE betrieben. Das Fahren ist sehr angenehm, wobei der Stau-Assi nicht mein Freund wird. Man muss das Lenkrad halten aber der Assi lenkt, das fühlt sich für mich wie Haftungs-Abriss auf der Vorderachse an. Gerade wenn die Strasse nass ist, ein blödes Gefühl. Da lenke ich ganz klar lieber selber. Den Abstand zum Vorfahrer darf gerne der Computer halten, da muss ich ja nicht mit dem Fuss die Pedalbewegungen mit machen. Aber das Lenkrad halte entweder ich oder der Stau-Assi aber nicht beides. Das nächste mal machen wir die Strecke ohne Lade-Halt (nur Pickerl und WC) mit REX. Sollte dann rund 40min schneller gehen.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 33
Dann muss der Lenkassistent deutlich beherzter zu Werke gehen als der im Prius. Bei mir merkt man nur ein sehr sehr leichtes, zaghaftes Ziehen am Lenkrad (was man ebenfalls festhalten muss), sobald man die Spur ohne Blinker zu verlassen droht. Fühlt sich aber dennoch erstmal ungewollt und in diesen Situationen ein wenig schwammig an... Also exakt das, was du auch erlebt hast, nur sehr viel abgeschwächter.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 34
Könnte auch sein, dass mir mein 'Vorleben' als Motorsportler ein empfindliches Händchen beschert hat. Geht ja darum 5° Schräglauf (z.B. maximaler Grip) von 7° (kurz vor dem Haftungsabriss) erfühlen zu können.  ;D

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 35
Ein kurzes Update über das Jahr 2018 mit dem i3:

Fahrleistung im Jahr 2018: 21900km (Gesamt: 51800km)
Kosten für Ladestrom daheim: 158.41 EUR
Kosten für Ladestrom auswärts: 55.63 EUR
Kosten für Benzin (ca. 250km REX Betrieb): 18.21 EUR

Im August 2018 war der erste Service fällig (alle 2 Jahre), dafür wurden 101.03 EUR berechnet. Der nächste wird vermutlich etwas teurer, da der erste Service teilweise im Kaufpreis enthalten war.

(alle CHF Beträge in EUR umgerechnet)

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 36
Hört sich erst einmal toll an. Aber wie kommt das hin? Entweder hast Du überschlagsweise nur 4 kWh pro 100 km verbraucht (was ich kaum für möglich ansehe) oder überwiegend außerhalb des Hauses kostenfrei geladen, wenn ich ansonsten durchschnittliche Stromkosten von 0,24 Cent pro kWh rechne (üblicher Wert in DE). Oder da wo Du wohnst (CH) ist der Strompreis nur ein Bruchteil der Stromkosten in DE.

Bei mir in DE wäre die Rechnung ganz anders, da ich nicht kostenfrei laden kann, auswärtige Ladesäulen teuer (keine kostenfreien mehr in der Gegend) und zu Hause muß ich mindestens 0,24 Cent pro kWh zahlen. So würde ich bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km bei der Kilometerleistung pro Jahr ca. 780 EUR zahlen.....

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 37
Laden daheim kostet rd. 13 Ct/kWh laden auswärts kostet mit Maingau 5 Ct/Minute (bei 50kW DC rd. 17 Ct/kWh). Die Telekom bietet derzeit einen Angebot mit 2 Ct/Minute an. Mit der EnBW Ladekarte gibt's DC pauschal für 2 EUR, AC pauschal für 1 EUR. Wobei ich künftig, ohne günstig/gratis-Strom, eher mit rd. 500 EUR für Fahrstrom rechnen würde. Mein durchschnittlicher Verbrauch seit Inbetriebnahme liegt bei 14.8kWh/100km.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 38
Danke für die Info. Da sind ja wirklich gute Strompreise in CH. Davon können wir in DE nur träumen...

14,8 kWh pro 100 km ist meiner Meinung nach ein guter Verbrauch in CH. Hätte ohne Wärmepumpe mit mehr gerechnet.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 39
Ein Bekannter hat seinen i3 (60Ah mit WP) gegen einen i3 (94Ah ohne WP) getauscht. Bei seinem Fahrprofil ist kein Unterschied ausserhalb der normalen Schwankungen feststellbar.
btw: Der Fehler in DE ist, dass Grünstrom durch die Energiewende künstlich teuer gemacht wird und auf fossile Brennstoffen keine Umwelt/CO2-Abgabe erfolgt. Glaube aber nicht, dass das ausversehen so konzipiert wurde.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 40
Sorry TM aber nicht der Grunstrom wurde teuer gemacht, sondern über eine Zusatzabgabe der normale Strom in Dtl verteuert, damit die Investoren in EEG Projekte die teuren Anlagenkosten überhaupt erst wirtschaftlich rechnen konnten,  mit guten Profiten. Eine Verteilung von Arm zu Reich. Kannst ja mal in Westdeutschen Solardörfern fragen, wieviel sie mit der Aufdachanlage verdient haben. Es waren Anlageobjekte die alle anderen zu zahlen hatten.
Wenn sich jetzt jemand beschwert, dass der Strom so teuer ist, dann hat er dieses Modell komplett nicht kapiert. Preiswerten Strom gibt es heute, so schizophren das nach meinem Vorwort auch klingt, nur vom eigenen Dach, weil die Anlagen mittlerweile preiswerter geworden sind und beim eigenen Strom bis 10.000 kWh /a keine Abgaben zu zahlen sind.
Um es kurz zu sagen, deine Behauptung ist Unsinn.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 41
@Mittelblock
Ich glaube Du hast meine Aussage missverstanden. Auf Grünstrom ist EEG-Umlage. Das ist, wenn man eine Energiewende will, kompletter Blödsinn. Die Energiewende-Kosten müssen auf Kohle, Öl resp. die Fossilen-Energieträger umgelegt werden. Dann bleibt Grünstrom günstig und Kohlstrom wird ebenso wie Heizöl und Benzin teurer. Und spätestens wenn Du jemand erklären musst was es mit Eigenstromverwendung und EEG-Umlage auf sich hat, versteht keiner mehr die Welt... ein Musterbeispiel, wie man die Energiewende versemmeln kann.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 42
Versemmelt wäre nur, wenn wir alternative Energien nicht massiv fördern würden und bei der Atomkraft bleiben würden. Die Bürger sind lange vor der Wiedervereinigung auf die Strasse gegangen und haben das Ende der Atomkraft gefordert. Das die Politik dann endlich auf die Bürger gehört hat, ist gut so. Die Japaner haben mit Fukishima dann den endgültigen Beweis angetreten, dass Kernkraft nicht beherrschbar und Unsinn ist.

Da gibt es leider genug Länder, die alternative Energien wie Windkraft und Photovoltaik nicht fördern. Das Problem ist nicht teurer Strom, sondern zu billiges Benzin und subventionierter Diesel.

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 43
das ist leider nicht ganz richtig: die Politik hat hier keinesfalls auf die Bürger gehört, sondern der Atomausstieg wurde in seiner heutigen Form gerade wegen Fokushima beschlossen; hätte es diese Katastrophe nicht gegeben, würden wir hier je nach regierender Partei immer noch über Restlaufzeiten und ggf. neue AKWs diskutieren!

Zitat
In Westdeutschland begann der Atomausstieg unter der ersten rot-grünen Bundesregierung (Kabinett Schröder I) mit der „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000“. 2002 wurde der Vertrag („Atomkonsens“) durch Novellierung des Atomgesetzes rechtlich abgesichert.[100] In der Folge wurden am 14. November 2003 das Kernkraftwerk Stade (640 MW)[101] und am 11. Mai 2005 das Kernkraftwerk Obrigheim (340 MW)[102] endgültig abgeschaltet. Für alle anderen Atomkraftwerke wurden Reststrommengen vereinbart, nach deren Erzeugung die Kraftwerke abgeschaltet werden sollten. Feste Abschalttermine wurden nicht vereinbart, die Strommengen waren so bemessen, dass ein Betrieb der letzten Kraftwerke etwa bis in die Jahre 2015–2020 möglich gewesen wäre.

2010 wurde unter dem Kabinett Merkel II das Atomgesetz durch eine Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke im Sinne der Atomwirtschaft modifiziert. Es wurde vom Bundestag am 28. Oktober 2010 beschlossen; die sieben vor 1980 in Betrieb gegangenen Kernreaktoren erhielten je zusätzliche acht Betriebsjahre, die übrigen zehn je zusätzliche 14 Betriebsjahre.

Am 14. März 2011 – wenige Tage nach dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima – beschloss das Kabinett Merkel II einen weiteren deutlichen Wechsel ihrer Atom- bzw. Energiepolitik:
Quelle: Atomausstieg – Wikipedia

 

Antw.: TMs i3 REX

Antwort Nr. 44
Fukushima war nicht der Grund des Atomausstieges, sondern der Anlass, um es endlich schneller durchführen zu können. Da ist schon ein Unterschied. Ohne die massiven Demonstrationen gegen Atomkraftwerke hätte es den Ausstieg nicht gegeben. Und vermutlich auch nicht die Grüne-Partei.

Hier geht es aber um TMs i3 REX. Finde beeindruckend, dass er mit 14,8 kWh in CH ohne Wärmepumpe hinkommt. Gratulation dazu! In zwei bis drei Jahren ist ein gebrauchter i3 ein heißer Kandidat für einen Nachfolger meines Yaris Hybrid.