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Thema: Clean Energy Partnership (233-mal gelesen)

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
  • Jorin 
  • [*]
  • Administrator
Clean Energy Partnership
Im Anhang eine Informationsbroschüre des Clean Energy Partnerships, welche Toyota über die Facebook-Seite geteilt hat. Die möchte ich euch nicht vorenthalten und lade zu niveauvollen Diskussionen ein!
  • Zuletzt geändert: 08. März 2016, 14:42 von Jorin
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Herzlichen Glückwunsch an alle heutigen Geburtstagskinder und nachträglich alles Liebe an die, die schon Geburtstag hatten!

  • michaschumann
  • [*]
Antw.: Clean Energy Partnership
Antwort #1
Mein Diskussionsbeitrag: Beim Thema Wasserstoff und der aktuellen Diskussion um E-Fahrzeuge fühle ich mich etwas an das Thema Energiesparlampen erinnert.

Man pushte damals eine Technik mit enormen Fördermitteln, die - offenbar für die "weitsichtigen" Entscheider völlig unerwartet - von einer anderen, unterschätzten Technologie, nämlich der LED, locker abgehängt wurde. In meinen Augen hätte man mit wirklicher Weitsicht auf das nur vordergründig vorteilhafte Leuchtmittel Kompaktleuchtstofflampe verzichten können.

Beim Auto ist es zwar etwas anders, der Elektromotor ist zweifellos die Antriebstechnik der Zukunft, das dürfte keiner in Frage stellen. Aber woher kommt der Strom? Nach meinem Kenntnisstand sind leider die Hoffnungen auf Akkutechnologien, die richtige(!) Kapazitätssteigerungen bringen (wie z.B. der Kandidat Lithium-Luft), ziemlich mager. Möglicherweise ist Wasserstoff hier die Lösung. Natürlich gibt es viele Anwendungsfälle, in denen mit der aktuellen Technik alle Fahrbedürfnisse abgedeckt sind, das zeigen die vielen zufriedenen Elektronauten, aber es dürfte auf Grund der Seltenheit und schweren Gewinnbarkeit von Lithium längerfristig nicht zu massiven Preisverfall bei Akkus führen, so dass der "normale" Autofahrer, der ein Budget von 15.000€ für ein Auto hat, schwer diese Technik nutzen kann.

Ich glaube, es ist absolut sinnvoll, jetzt mit voller Power(!) die Wasserstofftechnik zu pushen! Getreu dem Motto im Silicon Valley: Kein müder Investor interessiert sich für inkrementelle Verbesserungen, Geld bekommt man dort nur für bahnbrechende, neue Konzepte. Auch nicht wenige Softwareentwickler folgen Moores Law und entwickeln jetzt Software, die auf die Prozessortechnik von morgen zugeschnitten ist. Hierzulande gibt es doch noch viele Fälle, bei denen das, was mühselig entwickelt wurde, zur Fertigstellung bereits veraltet ist. Oder man baut Flughäfen, bei deren Fertigstellung die Menschheit bereits ausgestorben ist ;-)
Ich fahre jetzt einen Toyota Auris HSD 2016, meine Frau einen Toyota IQ meine (kleine) Tochter einen Fiat 500 Twinair. Alles geile Karren!
"Zwei Dinge sind unendlich. Das Weltall und meine Dummheit. Wobei ich mir bei ersterem nicht sicher bin." (Geklaut von Albert Einstein und für mich angepasst)