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Thema: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid (1160-mal gelesen)

0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.
3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Ein nicht besonders positiver Test. Beim Verbrauch und den Abgasen kann der Yaris schon glänzen, der Rest ist maximal Mittelmaß. Der Wagen sollte mal richtig überarbeitet werden, Facelift reicht da nicht mehr.

Besonders entsetzt hat mich, als recht geräuschempfindlicher Mensch, dass der Yaris mit jedem Facelift immer lauter wird 2012: 69,8 dB(A) / 2014: 70,4 dB(A) / 2018: 71,6 dB(A)!). Klar, die Testbedingungen beim ADAC werden immer mal wieder angepasst, aber eine Dezibelmessung bleibt eine Dezibelmessung.
Mit dem aktuellen Wert gehört der Yaris Hybrid zu den lautesten Fahrzeugen am Markt (auf 130 km/h bezogen).

Wobei der Wagen beim Verbrauch auch weit von der Herstellerangabe entfernt ist, obwohl der ADAC mit anderen Fahrzeugen (auch Hybriden) deutlich näher an Werksangaben herankommt.

Der Yaris scheint mit den Baujahren nicht zwingend besser geworden zu sein, es ging wohl doch viel um reine Optik und Kostensenkung (für Toyota).

Begeistert mich jetzt nicht. :-(

http://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5695_Toyota_Yaris_1_5_Hybrid_Comfort/Toyota_Yaris_1_5_Hybrid_Comfort.pdf


85er Ford Escort 1.1 50 PS -> 91er Ford Fiesta 1.3 60 PS -> 97er Nissan Micra 1.0 CVT 54 PS -> 98er Ford Fiesta 1.25 75 PS -> 2009er Honda Civic FK1 100 PS -> 2012er Honda Jazz IMA 98 PS




  • Stephan
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #1
Zitat
Da im rein elektrischen Betrieb kein Warnton auf das fast lautlose Fahrzeug hinweist, wird es in diesem Kapitel abgewertet.

das reicht mir bei diesem Copy´n Paste Test aus, um die Qualität desselben einordnen zu können... die Abrollgeräusche der Reifen (ab etwa 25km/h lauter als die meisten Benzin-Motoren...) zählen offensichtlich nicht ;)
viele Grüße, Stephan


  • Hugo
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #2
... deshalb wird mein EZ 09/2013 noch lange durchalten.... :-)
Ich sehe hier in den letzten 5 Jahren keinen "Fortschritt", der mich dazu verleiten würde einen neuen zu kaufen.
Alternativen anderer Hersteller gibt es eh nicht. :-(
Der größte Wertverlust ist durch.
Ohne HSD würde ich keinen Toyota kaufen....  ;)  
Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.

Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #3
Ja, der Metallic-Lack unter Motor- und Heckklappe werden diskutiert!
Assistenzsysteme dagegen werden nur der Papierform nach aufgelistet. Hier gäbe es echten Testbedarf!
Grüsse vom
Niederrhein(er2)
- auf dem Weg zur sinnvollen Antriebstechnik
diesen Wert (Peugeot 2008 Diesel) muss der Yaris jetzt unterbieten! :-)
hier seht Ihr mein Bemühen! ;-)

Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #4
Schlecht kommt er im Test nicht weg. Der Verbrauchsvorteil in der Stadt wird klar herausgestellt. Das er auf der Autobahn keinen Verbrauchsvorteil hat, sehe ich auch so. Da hat das Hybridsystem eben keinen Vorteil. Der Motor muss bei den GEschwindigkeiten immer mitgeschleppt werden, auch wenn man Gas wegnimmt. Außer man ist im Stau auf der Autobahn.

die Abrollgeräusche der Reifen (ab etwa 25km/h lauter als die meisten Benzin-Motoren...) zählen offensichtlich nicht ;)
Ist das so beim FL? Bei meinem Yaris VFL sind die Windgeräusche auf der Autobahn und bei Überholmanövern das Motorgeräusch (da wird er ziemlich laut) dominierend. Habe aber gehört, dass der FL da besser gedämmt sein soll, was ich aber im ADAC-Test nicht erkennen kann.
  • Zuletzt geändert: 12. April 2018, 16:52 von Yaris- und 225xe-Fahrer

  • Stephan
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #5
es geht ja um Fußgängerschutz, da zählt das Außengeräusch. ;) So wie ich den Yaris bewege - auch auf der Autobahn, max. 110km/h - kann ich die Kritik des ADAC beim Innengeräusch nicht nachvollziehen; ich find ihn sehr leise, auch im Vergleich zum Beetle, den ich vorher hatte! Nur das es hier und da etwas knarzt, stört mich (ein bisschen).
Edit: Auf Windgeräusche werde ich gleich bei der Heimfahrt mal achten, aber da ich die ersten beiden Wochen ohne Radiobeschallung unterwegs gewesen bin, würde ich schonmal sagen: ebenfalls eher unauffällig. Vielleicht bin ich auch einfach abgestumpft durch die mexikanische Qualität der letzten vier Jahre  ;D
  • Zuletzt geändert: 12. April 2018, 16:56 von Stephan
viele Grüße, Stephan


Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #6
130 km/h beim ADAC-Test sind halt wesentlich mehr als 110 km/h.

Was ich wie ADAC auch nicht verstehen kann, ist dass Toyota es nicht schafft statt des seltsamen HIR2-Lichts mal besseres LED-Licht anzubieten. Das hätte man beim FL2 langsam anbieten können. Oder zumindest wieder zum normalen, besser ausleuchtenden H7-Licht gehen sollen.

  • bgl-tom
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #7
Ich finde den Test jetzt gar nicht so subjektiv. Ohne Hybrid-Antrieb würde ich keinen Yaris fahren. Toyota hat es einfach versäumt (auch schon bei anderen Modellen), bekannte Fehler auszumerzen. Wenn man den Antrieb außen vor lässt, gibt es definitiv bessere Autos in dieser Größe oder Preisklasse. Nicht desto trotz macht mir mein Yaris immer wieder Spaß. Das lässt sich halt nicht objektiv messen.
Sion ist reserviert. Bin zwar nicht voll überzeugt von der Umsetzbarkeit für den Preis, aber er hat ein paar nachhaltige Ideen, die mir gefallen.

Vom 3er BMW (F31) zum Yaris: ein Fortschritt bei Komfort, Verbrauch, Vernunft

  • LYaris
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #8
Zitat
...
Fazit: Der Hybridantrieb  kann  seine  Verbrauchsvorteile  vor  allem  in  der  Stadt  bzw.  bei  niedrigen  Geschwindigkeiten  ausspielen,  auf  der  Autobahn  hingegen  wendet  sich  das  Blatt.  Das liegt mitunter daran, dass das stufenlose Automatikgetriebe den Motor selbst bei geringer Last mit hohen Drehzahlen arbeiten lässt.
...
Wenn man jetzt etwas von Technik verstehen würde, würde man sowas nicht schreiben... folgendes sind nur ganz grob abgeschätzte ca. Werte...

5 kW, ausreichend für ca. 70 km/h ("Leerlaufdrehzahl")
12 kW, ausreichend für ca. 100 km/h => max. 1.500 U/min
20 kW, ausreichend für ca. 120 km/h => max. 2.500 U/min

Das größere Problem ist wohl die recht hohe Last, denn die macht den Motor laut und brummig.

Wenn man natürlich keine Ahnung hat (sich mit der Technik nicht auseinandersetzt) und Toyota den Motor nicht ordentlich gedämmt bekommt, man gleichermaßen gar nicht merkt, dass man gerade 30 oder 40 kW abruft, weil man schließlich nur simpelst das Gaspedal durchdrückt und sich wundert, dass nichts vorangeht (zu schwer), dann mag der Eindruck durchaus entstehen, dass bei niedriger Last eine hohe Drehzahl anliegt.

Auf der Autobahn jault der Motor aber auch gerne auf, schlicht und ergreifend, weil man bei 120 km/h zwar mit weniger als 2.500 U/min vor sich hin rollt, aber eben bergauf oder beim Beschleunigen deutlich mehr als 20 kW benötigt. Und was passiert da natürlich?

Von flüsterleisen 1.500 bis 2.500 U/min springt der Motor recht spontan auf 4.000 U/min und dieser plötzliche Lärm macht den Unterschied. Dasselbe Prinzip wie wenn ich erst flüsterleise durch die 30-Zone rolle, die Batterie leerfahre und der Motor plötzlich Strom nachlädt, im Generatorbetrieb.

leise -> laut -> leise -> laut

Ja, das ist unkomfortabel.
M100 | M300 | XP13

Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #9
Ich finde den Test jetzt gar nicht so subjektiv.

Stimmt - aber erwartet man nicht gerade von einer Organisation wie dem ADAC Dinge zu testen, die man selbst nicht testen kann? Beispiel: Assistenz-Systeme! So wie hier der ADAC "testet" jeder selbstberufene Blogger!
Grüsse vom
Niederrhein(er2)
- auf dem Weg zur sinnvollen Antriebstechnik
diesen Wert (Peugeot 2008 Diesel) muss der Yaris jetzt unterbieten! :-)
hier seht Ihr mein Bemühen! ;-)

  • Stephan
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #10
130 km/h beim ADAC-Test sind halt wesentlich mehr als 110 km/h.

(...)

stimmt wohl, aber ganz ehrlich? Ein Fahrzeug, dass in der Spitze max. 165km/h rennt, treibt man für gewöhnlich nicht mit 130 über die Bahn. Bei meinem Polo Bluemotion, Spitze 173km/h, hab ich das seinerzeit auch nicht gemacht. Warum? Weil die Wägelchen dafür einfach nicht gemacht sind, so einfach ist das. Übrigens, auf dem Heimweg eben hab ich deutlich mehr Roll- als Windgeräusche vernommen; nicht nur die, vom Yaris, sondern auch die von den LKWs und allen, die mich überholt haben. Allerdings wie geschrieben, mit etwa 110km/h, nicht mit 130 ;)

(...)
So wie hier der ADAC "testet" jeder selbstberufene Blogger!

das Ergebnis dieses Tests bekommt man sogar während einer aufmerksamen Probefahrt raus  :icon_daumendreh2:
viele Grüße, Stephan


  • Vaumaxx
  • [*]
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #11
Ein Automobiltest ist sehr kritisch zu bewerten. Nur zum Beispiel: wenn ich auf Blonde Frauen stehe sind diese besser als braune oder brünette.
Meine Frau und ich fahren jeweils eine Auris Hybris und einen  Yaris Hybrid. was mich an unserem 3 Jahre alten Yaris stört, ist der Spritverbrauch gegenüber unserem Auris.
Beide Fahrzeuge werden abwechselnd von uns bewegt sowohl für Kurz- oder Langstrecken. Verglichen mit unseren Vorgängerfahrzeugen A-Klasse und Smart sind diese Fahrzeuge um einiges besser und Umweltfreundlicher. Von der Zuverlässigkeit und den Servicekosten ganz zu schweigen.  Leute Lest die Testberichte und nehmt sie nicht so ernst.

Gruß
Gerhard
Frau und ich fahren Toyota Hybrid

  • Lutz
  • [*]
  • Globaler Moderator
Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #12
Ich bin den Yaris HSD seinerzeit durch Zufall als Mietauto gefahren. Völlig unvoreingenommen, ohne irgendwelche Test oder Meinungen zu lesen. Und es war super. Nach 15 Minuten fahren war klar, daß das mein nächstes Auto wird.
Ich habe zu der Zeit auch etliche andere Mietautos gefahren.
Opel Adam. Fährt gut, säuft aber wie ein Eimer ohne Boden.
Renault Clio. Fährt gut, gutes Fahrwerk. Rest ok, aber nicht besser als der Yaris.
Smart. Nun ja, die Automatik geht gar nicht.
Fiat 500. Fährt sich besch..., sieht aber ganz niedlich aus.
Opel Corsa. Der Motor war schon am Limit als er bei 35° im Schatten die Klimaanlage antreiben musste. Ziemlich lahm.
Mercedes C-Klasse. Gut auf der Autobahn, aber da fahre ich nicht so oft. Ich habe mich ziemlich beengt gefühlt im Vergleich zu meinem Yaris.
3er BMW. Der fuhr sich gut. Aber ein Diesel.
Citroen Picasso. Oh nee, wenn ich das Auto schon sehe mag ich nicht mehr.
Nissan Juke. War ok.
Die alte A-Klasse. Fand ich nicht so dolle.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht:
Wer hat beim Auto des Jahres betrogen?
Wer hat jahrelang den Dieselschrott von VW empfohlen?
Genau, soweit zur Einordnung des ADAC Tests.
Das hier ist keine Kriegserklärung, sondern nur die Meinung eines einzelnen Mannes.

Toyota Yaris HSD - Edition 2014

Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #13
Fakt bleibt einfach, dass der Yaris Hybrid auf der Autobahn keinen Verbrauchsvorteil gegenüber dem normalen Benziner hat und auf der Autobahn bei Beschleunigung jault, wenn man mit ihm wie einem normales Auto fährt. Nichts anderes hat der ADAC dargestellt. Und der ADAC hat recht, wenn ich die 4,5 Jahre Praxis mit meinem Yaris Hybrid vergleiche. Ich finde es wichtig, das den Käufern schon vor dem Kauf mitzuteilen. Dann ist man nach dem Kauf auch nicht enttäuscht.

Wer ein Auto für die Autobahn kaufen und Hybridantrieb von Toyota haben will, sollte sich einen Auris oder Prius kaufen. Verbraucht auf der Autobahn weniger und ist leiser.

Der Grund meinen Yaris Hybrid zu kaufen, war der damalige ADAC-Test. Sehr ausgewogen. Hier werden nicht nur Vorteile, sondern auch Probleme dargestellt. Der Auris II ist bei mir rausgefallen, weil ich in ihm Platzangst bei den niedrigen Fenstern bekam. Der Prius, weil er einfach zu groß ist. Den Auris I hätte ich mir gerne gekauft, gab es aber nicht mehr und gebraucht war kein adäquater verfügbar.
  • Zuletzt geändert: 12. April 2018, 22:43 von Yaris- und 225xe-Fahrer

Antw.: 3. ADAC-Test des Yaris Hybrid
Antwort #14
Hybrid=Toyota? Auch ein ioniq macht auf der Autobahn eine bessere Figur.